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Kah Kyung Cho  
 

Phänomenologie in Korea
(ed. with J. Hahn)
320 pages, with a 32 page introduction:
Was heisst es, Erben der Vergangenheit zu sein?
by Cho, Freiburg and München, 2001

Phänomenologie in Korea

Kah Kyung Cho, Jeon Sook Hahn (Hg.): Phänomenologie in Korea. Verlag Alber (Orbis phaenomenologicus: 1. Perspektiven; Bd. 1)
ISBN 3-495-47899-X, 502 Seiten

Über die Anfänge und die Entwicklung der Phänomenologie in Korea informiert der einleitende Aufsatz des Herausgebers, Kah Kyung Cho, wobei er an Husserls Wort anknüpft, "dass wir Erben ver Vergangenheir sind." Er versteht den Band als Eröffnung einer dritten Phase, mit welcher die in Korea geleistet phänomenologische Arbeit international vorgestellt werden soll. Die Phase 1 sei durch eine intensive Heideggerrezeption gekennzeichnet gewesen, Phase 2 durch eine Hinwendung zu Hessers "Lebendwelt" und durch Anwendung der Phänomenologie auf andere Desziplinen der Philosophie, aber auch von Einzelwissenschaften wie Psychoanalyse oder Soziologie. Die jetzige Situation sei durch kritische Selbstprüfung gekennzeichnet, "wobei die geschichtliche Vermittlung der [aus dem Westen kommenden] Phänomenologie mit der östlichen Überlieferung ausdrücklich zum Maßstab genommen werden soll." Zentrales Anliegen ist hier das interkulturelle Gespräch, wobei der Phänomenologie selbst eine besondere methodologische Bedeutung zukommt.

~ Helmuth Vetter, Wien

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